Nachtangeln ist für viele Angler der Höhepunkt: Ruhe, Natur und die besten Chancen auf Aal, Wels und große Karpfen. Doch die Regelungen zum Nachtangeln unterscheiden sich stark zwischen den Bundesländern und sogar zwischen einzelnen Gewässern.
In den meisten Bundesländern ist Nachtangeln grundsätzlich erlaubt, sofern der Erlaubnisschein es nicht ausdrücklich verbietet. In Bayern ist Nachtangeln nur mit besonderer Genehmigung und an wenigen Gewässern erlaubt. Die Bayerische Fischereiordnung schreibt vor, dass zwischen 1 Stunde nach Sonnenuntergang und 1 Stunde vor Sonnenaufgang nicht geangelt werden darf — mit Ausnahmen für Aalangeln.
Die produktivsten Nachtfische sind: Aal (Juni–September, ab Dämmerung), Wels (Juli–August, beste Beißzeit 22–4 Uhr), Karpfen (ganzjährig, oft die größten Fische nachts), Zander (ganzjährig, besonders an beleuchteten Stellen). Forellen und Hechte sind hingegen tagaktiv und nachts selten zu fangen.
Essentiell für Nachtangler: Kopflampe (Rotlicht-Modus!), elektronische Bissanzeiger, Knicklicht-Posen, Kescher mit langen Stiel, Erdspieße/Rod-Pod, Zeltlampe und warme Kleidung. Tipp: Rotes Licht statt weißem — das schreckt weniger Fische und bewahrt deine Nachtsicht.
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